Gründung des Landesstützpunktes Hospizarbeit und Palliativversorgung Niedersachsen e.V.

Am 24. Februar 2016 wurde der Landesstützpunktes Hospizarbeit und Palliativversorgung Niedersachsen e.V. feierlich im Friederikenstift in Hannover gegründet.
Beteiligt an der neuen Einrichtung sind die Landesvertretung Niedersachsen/Bremen der Deutschen Gesellschaft für Palliativmedizin, die Niedersächsische Koordinierungs- und Beratungsstelle für Hospizarbeit und Palliativversorgung, die in dem Verein aufgeht, der Hospiz- und PalliativVerband Niedersachsen e.V. sowie das Betreuungsnetz für schwerkranke Kinder. Künftig wollen diese Organisatoren ihre Kräfte im Interesse einer besseren Versorgung sterbender Menschen bündeln. „In unserer Gesellschaft werden Krankheit und Tod zunehmend tabuisiert. Umso wichtiger ist es, diejenigen zu unterstützen, die sich in der Palliativ- und Hospizarbeit engagieren“, sagte Sozialministerin Cornelia Rundt (SPD) bei der Gründungsfeier. Der Stützpunkt wird vom Land jährlich mit knapp 240.000 Euro gefördert.
Die Träger des gemeinsamen Stützpunktes mit Sitz in Celle werden ihre Angebote
und Qualitätsstandards miteinander abstimmen sowie Aus- und Fortbildung zur Stärkung der ehrenamtlichen Begleiter/innen organisieren. Darüber hinaus ist eine Datenbank mit allen Palliativ- und Hospizangeboten des Landes geplant, die im Internet veröffentlicht werden soll. „Auch wenn wir in Niedersachsen durchaus eine flächendeckende und gute Versorgung haben, bleibt noch viel zu tun“, sagte Rosemarie Fischer, Referentin im neuen Landesstützpunkt. In Zukunft möchten die Experten die Palliativ- und Hospizarbeit darüber hinaus noch stärker in Kliniken, Behinderteneinrichtungen und besonders in Alten- und Pflegeheime hineintragen.

Vertreter aus dem Vorstand und dem Kuratorium der HospizStiftung Niedersachsen waren bei der Gründungsfeier zugegen und begrüßen den Zusammenschluss und das finanzielle Engagement des Landes Niedersachsen.