Lothar Küttner, Vorsitzender des Kuratoriums, Hospiz Stiftung Niedersachsen

Lothar Küttner, Vorsitzender des Kuratoriums

Geboren 1967 in Bremen, dort aufgewachsen, Berufsausbildung zum Bankkaufmann, Studium der Betriebswirtschaftslehre in Göttingen und anschließender Berufseinstieg bei der NORD/LB Norddeutschen Landesbank. Bankdirektor der NORD/LB im Segment Private Banking.

„Meine Tätigkeiten im Bereich Vermögensnachfolge haben mich zur Hospiz Stiftung Niedersachsen geführt. Die demographische Entwicklung unserer Gesellschaft fordert eine veränderte Blickrichtung und Förderung der ehrenamtlichen Hospizarbeit. Dabei ist die langfristige Sicherstellung und Ausweitung des Stiftungskapitals nur eine notwendige Bedingung.“

Ludger Wiemker, stellvertretender Vorsitzender

Geboren und aufgewachsen in Rhede, Kreis Emsland, Studium der Rechtswissenschaften in Hamburg, Justitiar im Bischöflichen Generalvikariat Osnabrück und Vorsitzender der Bioethik-AG des Bistums Osnabrück.

„Die Unterstützung und der Ausbau der Hospizarbeit begleiten mich seit vielen Jahren sowohl in der Begleitung von Altenhilfeeinrichtungen, in den Beratungen in bioethischen Kontexten – auch im Krankenhausbereich – und sind mir ein persönliches Anliegen.“

Prof. Roswitha Bender

Geboren und aufgewachsen in der Südpfalz, Studium der Psychologie, Professorin i.R. der Fakultät Soziale Arbeit der Ostfalia Hochschule für angewandte Wissenschaften Braunschweig- Wolfenbüttel. Seit ca. 1990 in der Hospizbewegung mit unterschiedlichen Aufgaben und Positionen aktiv.

Es sagt sich so leicht, dass Sterben zum Leben gehört. Für mich ist die Begleitung von  Schwerstkranken und Sterbenden eine große gesellschaftliche Herausforderung, die mehr bedeutet als nur das medizinisch Mögliche zu tun, nämlich eigene und fremde Endlichkeit  aushalten zu lernen und Menschen zu ermöglichen ihren „letzten Weg“ in  Würde gehen zu dürfen.

Siegfried Bochow

1946 in Ragow (Brandenburg) geboren, aufgewachsen im heutigen Landkreis Cuxhaven. Studium der Theologie in Celle (Theologische Akademie), von 1996 bis zum Ruhestand Superintendent des Kirchenkreises Wesermünde-Nord.

„Es ist eine lohnende und spannende Aufgabe, für über 13.000 Ehrenamtliche in den ambulanten Hospizdiensten und zum Teil auch in den stationären Hospizen Niedersachsens mit Sorge zu tragen, dass genügend Finanzmittel für deren Aus- und Weiterbildung zur Verfügung stehen. Dafür setze ich gern meine Zeit und meine organisatorischen Fähigkeiten ein.“

Evelyn Freitag

Geboren und aufgewachsen in Varel, Kreis Friesland, Studium in Hamburg, seit Mai 1991 als Seelsorgerin im Klinikum Oldenburg, seit 2000 zusätzlich Hospizbeauftragte der Ev.-Luth. Kirche in Oldenburg.

„Gedanken der Hospizarbeit haben mich durch meine gesamte berufliche Zeit begleitet, weil ich bereits 1981 den Film „Noch 16 Tage“ über das St. Christopher’s Hospice in London gesehen habe.“

Dr. Jens Gundlach

Geboren in Hamburg, Studium der ev. Theologie, Redakteur  der Hannoverschen Allgemeinen Zeitung, wissenschaftliche Arbeit über Kirche in der NS-Zeit, von 2003 bis 2014 Vorsitzender des Kuratoriums der Hospiz Stiftung Niedersachsen.

„Wir alle gehen unseren letzten Weg. Dabei sollten wir einander solidarisch begleiten. Auch Ehrenamt braucht Geld. Das Stiftungskapital muss wachsen, damit die Stiftung helfen kann.“

Uta Hirschler

Geboren und aufgewachsen im Landkreis München, Studium der evangelischen Theologie in Göttingen, Heidelberg und Philadelphia (USA), Pröpstin in Braunschweig.

„Sterben gehört zum Leben. Da setze ich mich gerne dafür ein, dass Menschen auch die letzte Phase ihres Lebens in Würde erleben können.“

Dominik Kimyon

Geboren in Duderstadt, Studium in Kassel (Diplom-Verwaltungswirt) und Göttingen (Magister Medien- und Kommunikationswissenschaft, Wirtschafts- und Sozialpsychologie sowie Soziologie), seit 2008 Pressereferent im Niedersächsischen Ministerium für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung.

„Menschen auf dem letzten aller Wege zu begleiten, ihnen ein Sterben in Würde zu ermöglichen, ist eine ehrenwerte und achtungswürdige Aufgabe. Gerne bin ich Kuratoriumsmitglied der Stiftung geworden und unterstütze dadurch die Hospizarbeit in Niedersachsen.“

Dr. Hans-Jürgen Marcus

Geboren 1958 in Westfalen; Studium der katholischen Theologie und Pädagogik in Münster; seit 2003 Caritas-Direktor für die Diözese Hildesheim.

„Lebensanfang und Lebensende führen in unserer Gesellschaft immer wieder zu engagierten Debatten. Es sind auch Debatten um die Humanität unserer Gesellschaft. Die Hospizbewegung leistet hier einen wichtigen Beitrag – häufig genug auch durch nichtbezahlte hohe Professionalität. Diesem Bereich gilt meine Unterstützung.“

Martin G. Ostertag

Geboren 1942 in Berlin, aufgewachsen in Barsinghausen am Deister, 1961-1968 Studium der Theologie, von 1997-2007 Beauftragter der evangelisch-lutherischen Landeskirche Hannovers für Hospizarbeit und Palliativmedizin. In dieser Zeit gab er zusammen mit dem katholischen Theologen Ulrich Domdey die entscheidenden Impulse zur Gründung einer ökumenischen Initiative, der Hospiz Stiftung Niedersachsen; von 2003-2007 Vorstandsvorsitzender der Stiftung.

„In der Hospizarbeit sehe ich die Nagelprobe, ob wir von Nächstenliebe nur reden oder etwas für sie tun – bis zuletzt.“

Ingrid Wehking

Geboren und aufgewachsen in Ostfriesland, Redaktionskoordinatorin der Evangelischen Zeitung im Lutherischen Verlagshaus, Hannover, ehrenamtliches Mitglied im Diakonieausschuss des Diakonischen Werkes der evanglisch-reformierten Kirche in Leer und Synodale der Gesamtsynode.

„Kirche ist ohne diakonisches Handeln nicht denkbar.“

Dr. Martina Wenker

Geboren in Göttingen, aufgewachsen in Göttingen und Berlin, Abitur in Berlin, Studium der Biologie und der Humanmedizin an der Universität Göttingen, Oberärztin in der Lungenklinik Diekholzen gGmbH, Präsidentin der Ärztekammer Niedersachsen.

„Die Ärztekammer Niedersachsen unterstützt durch ihre Akademie für Palliativmedizin und Hospizarbeit sowie durch Fort- und Weiterbildungsveranstaltungen eine umfassend und qualitativ hochwertige Palliativversorgung.“

Cornelia Wichmann

Geboren 1982 in Vechta, dort  aufgewachsen und auch heute noch wohnhaft. 2000-2003 Ausbildung zur Krankenschwester im St. Marienhospital in Vechta, 2004-2008 Studium zur Sozialpädagogin im Studiengang Geragogik an der Fachhochschule Braunschweig/Wolfenbüttel (Diplomarbeit zum Thema Hospiz- und Palliativlandschaft in Niedersachsen). Seit 2010 tätig beim Landes-Caritasverband für Oldenburg als Referentin für Pflege und Pflegebildung. Seit 2008 Mitglied der Deutschen Gesellschaft für Palliativmedizin und in diversen Kursen, Projekten, Weiterbildungen, Ausbildungskursen und Studienseminaren als Dozentin zum Themenfeld Ethik und Palliative Care tätig.

„Hospiz braucht keine Mauern – die Umsetzung der Ideen von Hospiz und Palliative Care in Einrichtungen des Gesundheitswesen (Krankenhäuser, ambulante Pflegedienste, stationäre Altenhilfeeinrichtungen, Einrichtungen der Behindertenhilfe) und darüber hinaus ist mir ein Anliegen.“

Reinhard Zoske

Geboren 1962 in Stadthagen, Landeskirche Schaumburg-Lippe, Studium in Celle und Göttingen, Pastor und Hospizbeauftragter der ev.-luth. Landeskirche.

„Ich bin motiviert durch Konzerte, Bildungsveranstaltungen und Theater die Hospizidee „aufs Land“ zu bringen. Möge die Hospiz Stiftung Niedersachsen überall bis an die Peripherie bekannt sein, bleiben und werden. “Fange nie an aufzuhören, höre nie auf anzufangen.” (Cicero) Auf dass die Palliativ-Hospizidee bis „in die Haarspitze” des Leibes Christi einziehe. Daran möchte ich arbeiten.“