Dr. Carmen Breuckmann-Giertz, Vorstandsvorsitzende Hospiz Stiftung Niedersachsen

Dr. Carmen Breuckmann-Giertz, Vorsitzende

Geboren in Litembo/Tansania, aufgewachsen in Litembo, Werl/Sauerland und Meppen/Emsland. Studium der kath. Theologie und Germanistik in Bonn, Freiburg und Lahti (Finnland), Promotion an der Bonner Fakultät für kath. Moraltheologie; Oberstudienrätin am Gymnasium in Haselünne; Postdoc-Projekt mit Forschungsarbeit zu medizin- und pflegeethischen Fragestellungen in der Begleitung Sterbender im Spannungsfeld zwischen Autonomie und Fürsorge .

„Wenn Tempo und Erfolg, Gesundheit und uneingeschränkte Leistungsfähigkeit zu den Maßstäben des Alltags gemacht werden, steht die hospizliche Haltung des Bleibens quer zur Zeit, weil sie herausfordert innezuhalten, zu entschleunigen, den Blick auf den Einzelnen in seiner Einmaligkeit ebenso freizulegen wie auf das Verletzte, Gebrochene und Traurige, indem dieses zugelassen wird. Genau darin besteht die Hauptaufgabe der hospizlich Ehrenamtlichen, die zu stärken sind. Mit ihnen gilt es, eine tragfähige Kultur des Sterbens zu gestalten, in dessen Mittelpunkt der Sterbende und der Trauernde stehen.“

 

 

Ingrid Bastian, Vorstand Hospiz Stiftung Niedersachsen

Ingrid Bastian

Geboren in Braunschweig und aufgewachsen in Wolfenbüttel, Ausbildung in Wolfenbüttel. Bis zur Pensionierung 2006 leitende Angestellte in einem weltweit agierenden Unternehmen.

„Als Gründungsmitglied des Hospizvereins Wolfenbüttel liegen mir die Unterstützung und Förderung der Ehrenamtlichen sehr am Herzen.“

 

Andrea Peschke, Hospiz Stiftung Niedersachsen

Andrea Peschke, stellvertretende Vorsitzende

Geboren und aufgewachsen im Landkreis Verden/Aller, Studium der Theologie und Anglistik in Marburg, seit 10 Jahren Supervisorin DGfP, seit 2007 Beauftragte für Hospiz-und Palliativarbeit der ev. luth. Landeskirche Hannovers.

„In der ehrenamtlichen Hospizarbeit erweist sich Nächstenliebe schlechthin. Um sich in dieser herausfordernden Arbeit nicht selber zu vergessen, sind Vorbereitungskurse, Fort- und Weiterbildungen sowie Supervisionen unerlässlich. Die Hospiz Stiftung Niedersachsen fördert und unterstützt diese Maßnahmen und setzt sich somit in hohem Maße gesellschaftspolitisch für das Ehrenamt ein.“

 

Dr. Annegret Vahlbruch, Vorstand Hospiz Stiftung Niedersachsen

Dr. Annegret Vahlbruch

Geboren 1952 in Lehrte OT Kolshorn (Region Hannover) und dort auch heute wohnhaft. Examen als Krankenschwester 1969 in Hannover, Abitur 1974 in Göttingen, Studium der Medizin, Facharztweiterbildung mit Abschluss zur Ärztin für Allgemeinmedizin, Zusatzqualifikation in Palliativmedizin 2007, Lehrbeauftragte für Allgemeinmedizin und Palliativmedizin.

„Als Hausärztin bin ich durch die tägliche Konfrontation mit Sterbenden zur Palliativmedizin gekommen. Meine Ziele sind die Weiterbildung und Fortbildung in der Palliativmedizin mitzugestalten, die Förderung der konstruktiven Zusammenarbeit aller Fachdisziplinen und Ausbau der ehrenamtlichen Tätigkeit in der palliativen Arbeit, um zukünftig den Menschen eine würdige Sterbebegleitung zu gewährleisten.“

 

Kathrin Roebbeln, Vorstand Hospiz Stiftung Niedersachsen

Kathrin Röbbeln

Geboren und aufgewachsen in Celle. Diplom-Verwaltungswirtin (FH) in der Ev.-luth. Landeskirche Hannovers, zuletzt im Diakonischen Werk der Ev. Kirchen in Niedersachsen e. V. Hier bis Eintritt in die Altersteilzeit im Sommer 2014 u. a. für Hospiz- und Palliativarbeit zuständig. Seit 2005 ausgebildete Ehrenamtliche im Hospiz- und Palliativ-Beratungsdienst DASEIN in Neustadt/Wunstorf.

„Wir wissen, dass wir sterben werden. Oft sind wir dann genauso hilfebedürftig wie am Anfang unseres Lebens. In einem zunehmend nach marktwirtschaftlichen Kriterien ausgerichteten Gesundheitssystem ist der Blick auf die Bedürfnisse des Einzelnen und die individuelle Zuwendung ein wichtiger Gegenpol, den die Hospizbewegung leistet. Gerade in einer alternden Gesellschaft mit den Herausforderungen von zunehmenden demenziellen Erkrankungen sehe ich in der Implementierung von Hospizkultur und Palliativkompetenz in Einrichtungen der Kranken- und Altenpflege sowie der Behindertenhilfe eine gesellschaftliche Aufgabe.“

 

Meike Wengler

Geboren 1973 auf der Nordseeinsel Borkum, heute wohnhaft im beschaulichen Sandkrug bei Oldenburg (Oldb). Studium der Politikwissenschaften und Germanistik mit dem Abschluss Magister Artium.
Seit 2009 Gründerin und Projektleiterin des Fachkongresses LEBEN UND TOD bei der Messe Bremen.

„Durch meine Arbeit  treffe ich auf alle Berufsgruppen, die sich mit den Themen am Ende des Lebens befassen: Ärzte, Pflegekräfte, Seelsorgende, Trauerbegleitende und Ehrenamtliche. Sie miteinander ins Gespräch zu bringen und die Zusammenarbeit zwischen Haupt- und Ehrenamt zu fördern und zu stärken ist ebenso mein Ansinnen, wie das Bemühen, die Themen Sterben, Tod und Trauer (wieder) in die Gesellschaft zu tragen. Lebe jeden Tag als wäre es Dein letzter – nun, das funktioniert leider nicht. Aber sich der eigenen Endlichkeit bewusst zu werden ist eine sehr kostbare Erkenntnis für das Leben, die es möglichst jedem Menschen zu vermitteln gilt.“